Was bedeutet die PRIDE Champion Zertifizierung für euch?
Wieder PRIDE Champion zu sein, ist für uns eine tolle Anerkennung der LGBTIQ+ Community im #TeamBayer. Sie zeigt nicht nur, dass wir als Team aktiv etwas bewegen und einen positiven Einfluss auf unsere Unternehmenskultur haben, sondern auch, dass wir und unsere Anliegen ernst genommen werden. Nur in einem inklusiven Arbeitsumfeld, in dem jeder seine Stimme einbringen kann, können wir innovativ und erfolgreich sein.
Was ist euer größtes Learning aus dem PRIDE Champion Audit & Index?
Das größte Learning für uns ist, dass Vielfalt, Inklusion und Gleichberechtigung eine Reise sind, die niemals wirklich endet. Der Audit-Prozess bestärkt uns darin, dass wir auf dem richtigen Weg sind und bereits viel für unsere Kultur erreicht haben. Mit jedem neuen Erfolg entdecken wir neue Themen und Ziele. Wichtig ist, dass wir alle offen bleiben und Impulse wahrnehmen. Der stetige Austausch mit der Community und auch mit anderen Netzwerken ist entscheidend – da sind UHLALA-Formate wie der Community Exchange oder die Konferenzen super wertvoll!
Auf welche/s LGBTIQ+ Diversity Projekt / Maßnahme seid ihr besonders stolz?
Wir sind besonders stolz darauf, unsere jungen Talente von Anfang an in die Themen unserer Netzwerke einzubinden. Schon in der ersten Woche erhalten unsere „Stuzubis“, Studierende und Auszubildende, Einblicke in unsere Netzwerke und nehmen an Allyship-Schulungen teil. Während ihrer Ausbildung haben sie viele Chancen, ihre Expertise in Bezug auf Diversity und Inklusion zu erweitern, zum Beispiel durch die Organisation unserer CSD-Teilnahmen. Hier lernen sie neben fachlichen Kompetenzen auch viel über die LGBTIQ+ Community und verantwortungsvolles Handeln.
Wie bringt ihr strukturelle Veränderungen im Unternehmen voran?
Wir setzen auf drei wichtige Säulen: intersektionales Arbeiten, enge Zusammenarbeit mit den verschiedenen Funktionsbereichen und ergebnisorientiertes Handeln. Inklusion und Vielfalt sind für uns zentrale Werte, die wir in allen Dimensionen gemeinsam leben. Der regelmäßige intersektionale Austausch aller Netzwerke stärkt uns als Gemeinschaft und schafft eine starke Stimme. So haben unsere Netzwerke einen Sitz im Leitungsteam des Berliner Campus etabliert. Dadurch sorgen wir dafür, dass unsere Perspektiven und Anliegen direkt in Entscheidungsprozesse einfließen und wir gemeinsam Lösungen entwickeln können.
Welche Angebote habt ihr für queere Mitarbeitende?
Bei allen bestehenden Angeboten bleibt unsere Offenheit das Wichtigste! Bei BLEND, unserem LGBTIQ+ Netzwerk, haben wir bereits viele Initiativen ins Leben gerufen. Aber wir sind ständig auf der Suche nach neuen Themen. Wir vernetzen nicht nur queere Mitarbeitende intern und extern. Außerdem organisieren wir Mentoring-Angebote sowie Allyship- und Awareness-Schulungen auf breiter Basis, um das Verständnis und die Unterstützung für die Community zu fördern. Intern gibt es einfach die Möglichkeit, den eigenen Namen anzupassen. Und ein bezahlter Volunteering-Tag ermöglicht die Unterstützung der Community auch außerhalb von Bayer.