Wie ABB Vielfalt als Schlüssel für Innovation und Inklusion nutzt

Vielfalt und Inklusion gehören bei ABB untrennbar zusammen – sie sind nicht nur ethisch richtig, sondern der Schlüssel für Innovation und fundierte Entscheidungen. Im aktuellen PRIDE Champion Index Interview gibt das Unternehmen Einblicke in seine strategischen Pläne: Neben dem Ausbau von Führungskräfte-Trainings steht die intersektionale Zusammenarbeit verschiedener D&I-Initiativen im Fokus. Von inklusiven Recruiting-Prozessen über genderneutrale Elternzeiten bis hin zu den weltweiten „Encompass Pride“ Netzwerken zeigt ABB, wie gelebte Allyship und messbare Maßnahmen ein sicheres und attraktives Umfeld für queere Mitarbeitende und Bewerbende schaffen.

Alexander Zumkeller | Arbeitsdirektor und Personalvorstand von ABB in Deutschland
Alexander Zumkeller | Arbeitsdirektor und Personalvorstand von ABB in Deutschland

INTERVIEW

Was bedeutet die PRIDE Champion Zertifizierung für euch?

Es ist nicht die Zertifizierung, die für uns wichtig ist; es sind die Erläuterungen zur Zertifizierung an denen wir sehen, woran wir noch arbeiten können! Aber klar: Sie zeigt unseren Beschäftigten und Bewerbenden: Bei ABB kann man authentisch sein. In jeder Hinsicht.

Was ist euer größtes Learning aus dem PRIDE Champion Audit & Index?

Inklusion muss umfassend und belegbar sein. Das Audit zeigte uns, wo Lücken zwischen Werteversprechungen und struktureller Umsetzung bestehen, besonders bei Governance und Beschwerdewegen. Ein externes Audit aus der Distanz verhindert Betriebsblindheit und schafft zudem mehr Glaubwürdigkeit als eine reine Selbstbewertung.

Welches Thema möchtet ihr in nächster Zeit angehen?

Wir Wir wollen vor allem die Themen Selbstsicherheit und Anerkennung angehen. Dazu planen wir einen Ausbau der bereits bestehenden Trainings für Führungskräfte sowie eine stärkere Anerkennung unserer LGBTIQ+ Netzwerke, damit strukturiertes Engagement z.B. auch innerhalb der Arbeitszeit möglich ist. Übrigens auch wichtig die Zusammenarbeit mit anderen D&I-Aktivitäten, wie etwa Menschen mit Behinderung, Altersgruppen etc.

Auf welche/s LGBTIQ+ Projekt / Maßnahme seid ihr besonders stolz?

Auf unsere „Come as you are“-Kampagne, die wir im Juni gesartet haben, aber das ganze Jahr gilt. Dazu unser LGBTIQ+ Ally of the Year Award und die Encompass Pride Employee Resource Groups, die queeren Mitarbeitenden einen sicheren, sichtbaren Raum geben.

Warum ist LGBTIQ+ Diversity wichtig für euch?

Vielfalt und Inklusion gehören untrennbar zusammen. Verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Ideen und Sichtweisen bereichern unsere Innovation und Entscheidungsfindung. Als globales Unternehmen mit 110.000 Talenten in über 100 Ländern ist Inklusion nicht nur ethisch richtig, sondern entscheidend für unseren Erfolg.

Welche Angebote habt ihr für queere Mitarbeitende / Bewerbende?

Wir bieten inklusive Recruiting-Prozesse, flexible Arbeitsmodelle, ein Employee Assistance Program, genderneutrale Elternzeit sowie die Encompass Pride Netzwerke. Zudem gibt es Trainings zu LGBTIQ+ Awareness und Allyship für alle Mitarbeitenden, nicht nur für die Community.