Was ist euer größtes Learning aus dem PRIDE Champion Audit & Index?
Wir haben in diesem Jahr weniger neue Initiativen umgesetzt als geplant – und haben trotzdem gut abgeschnitten. Das zeigt uns, wie wertvoll die Strukturen, Guidelines und Prozesse sind, die wir über die letzten Jahre aufgebaut haben. Gleichzeitig ist es für uns aber auch ein Ansporn, im nächsten Jahr wieder mehr in die aktive Umsetzung zu kommen.
Welches Thema möchtet ihr in nächster Zeit angehen / In welchem Bereich möchtet ihr euch als nächstes verbessern? Und wie möchtet ihr das erreichen?
Unser nächster Fokus liegt auf einer stärkeren standortübergreifenden Abstimmung. Da jeder unserer Standorte – Berlin, Leipzig und Stettin – mit eigenen Anforderungen und Herausforderungen konfrontiert ist, sehen wir großes Potenzial darin, Learnings systematischer zu teilen, voneinander zu lernen und relevante Themen zentraler zu steuern und umzusetzen.
Auf welche/s LGBTIQ+ Diversity Projekt / Maßnahme seid ihr besonders stolz?
Im letzten Jahr haben wir einen internen Workshop zu Allyship und dem Wheel of Privileges durchgeführt. Besonders gefreut hat uns die hohe Teilnahme und die Offenheit in den Diskussionen: In Kleingruppen wurden Fälle besprochen und es war toll zu sehen, wie viel gegenseitige Unterstützung und Lernbereitschaft im Unternehmen vorhanden ist.
Wie bringt ihr strukturelle Veränderungen im Unternehmen voran?
Indem wir DE&I Schritt für Schritt in bestehende Strukturen integrieren, z.B. in Recruiting, Leadership und Mitarbeitendenbefragungen. Gleichzeitig arbeiten wir daran, die Verantwortung aus dem DE&I Team heraus in die einzelnen Bereiche zu tragen, damit das Thema dort Aufmerksamkeit bekommt und langfristig verankert bleibt.